Klimaretter - Lebensretter
Klimaretter-Award 2022
zum Klimaretter-Tool

Beispiele aus der Praxis

Mitmachen! Aber wie?

Inspiration gesucht: Sie haben sich mit Ihrem Unternehmen für die Projektteilnahme entschieden und wissen noch nicht so recht, wie Sie den Projektstart umsetzen? Sie planen eine Aktion und Ihnen fehlen noch ein paar umsetzbare Ideen für Ihre Einrichtung? Oder Sie brauchen Anregungen für Ihren nächsten Klimaschutztag? Egal ob Sie am Anfang des Projekts stehen oder schon mitten drin sind - die Beispiele aus der Praxis unserer aktiven Klimaretter werden Sie inspirieren und auf neue Ideen bringen.

Nehmen Sie sich ein Beispiel an vorbildlichen Aktionen und vielfältigem Engagement aus den teilnehmenden Unternehmen und Einrichtungen am Projekt KLIMARETTER - LEBENSRETTER. Viel Spaß beim Nachmachen!

Best Practice: Projektstart

Vorstandskommunikation und Führungskräfteveranstaltung

Zum Projektstart im Mai 2019 setzte die IKK classic auf die interne Vorstandskommunikation und ihre rund 600 Führungskräfte als Multiplikatoren: Zum einen kündigte der Vorstandsvorsitzende die Teilnahme am Projekt KLIMARETTER - LEBENRETTER im Intranet persönlich an und lud alle 8000 Mitarbeitenden ein, sich aktiv an den verschiedenen Monatsaktionen zu beteiligen. Zum anderen wurde das Projekt auf einer Führungskräfteveranstaltung ausführlich vorgestellt, so dass diese ihre Teams an mehr als 160 Standorten in ganz Deutschland für die gute Sache motivieren konnten. "Wir freuen uns, dass wir bereits zweimal den Klimaretter-Award als großes Unternehmen gewonnen haben und sich Mitarbeitende der IKK classic regelmäßig unter den Top-Ten der Klimaretter platzieren können. Das zeigt uns, dass das Projekt im Unternehmen angekommen ist und motiviert uns, perspektivisch unser Engagement beim Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz weiter zu verstärken", erklärt die Projektverantwortliche Susanne Abaffy.

Auftaktveranstaltung für Umweltbeauftragte der Pflegeeinrichtungen

Das Diakonische Werk Bamberg-Forchheim e.V. stellt sich mit der Teilnahme am Klimaretter-Projekt der Verantwortung, mit ihren 40 Einrichtungen Nachhaltigkeit im Arbeitsalltag zu verankern: Den Auftakt für den Projektstart gab die Veranstaltung mit den neuen Umweltbeauftragten der Pflegeeinrichtungen. Für ihre interne Umsetzung erhielten diese eine Mappe mit Projektunterlagen mit einer auf die Pflegeeinrichtung angepasste Anleitung zum Klimaretter-Tool. Zudem wurden Nachhaltigkeitsleitlinien erarbeitet, die künftig den Rahmen für das ökologische Handeln der Einrichtungen geben werden.  "Als Diakonie haben wir den Auftrag Gottes Schöpfung zu bewahren. Der Schutz der Natur und der bewusste Umgang mit Ressourcen muss für uns eines der wichtigsten Aufgaben der Zeit sein", betont Diakon Wolfgang Streit.

Guerilla-Aktion mit Überraschungseffekt

Unkonventionell und kreativ initiierte die MediosApotheke den Klimaretter-Projektstart in ihren Berliner Standorten: Bei ihrer "Guerilla"-Aktion setzte das apothekeneigene Projektteam auf visuelle Reize und den Überraschungseffekt. Umweltfreundliche Sticker zu Klimaretter-Aktionen und Poster, die auf das Projekt verweisen, wurden am Wochenende vor dem Projektstart in den Apotheken verteilt und sorgten am Montag bei den Beschäftigten für den gewünschten Überraschungseffekt. Auf besondere Aufmerksamkeit stießen die kleinen personalisierten Kakteen und Sukkulenten auf den Arbeitsplätzen, die per beigefügtem QR-Code über eine Landing-Page zum Klimaretter-Tool führten. Begleitend wurden die Guerilla-Aktivitäten in internen und externen Kanälen öffentlichkeitswirksam verbreitet. "Wir wollten möglichst viele Kolleg*innen für die Aktion begeistern und zur Anmeldung bewegen. Dabei sollte auch vermittelt werden, dass Umweltschutz Spaß machen kann", erklärt die Projektverantwortliche Claudia Reimers.

Best Practice: Motivation der Mitarbeitenden

IKK-Wasserwochen

Die Idee zu den IKK-Wasserwochen entstand im internen Betrieblichen Gesundheitsmanagement (iBGM) der IKK classic. Schnell stellte sich bei der Abstimmung der Maßnahmen heraus, dass sich diese Aktion wunderbar mit der Klimaretter-Monatsaktion "Leitungswasser trinken" verknüpfen ließ. Die IKK-Wasserwochen wurden über vier Wochen im Intranet "MIA" kommuniziert. Zu Beginn der Aktion im Sommer 2021 fand jeder Mitarbeitende eine Postkarte mit "Wassertagebuch" und eine Edelstahlflasche an seinem Arbeitsplatz. So wurde dafür sensilibisiert, dass das Wasser nicht aus der Plastikflasche, sondern umweltfreundlich aus dem Wasserhahn in die IKK-Wasserflasche gefüllt werden sollte. Seit dieser Aktion sieht man immer häufiger die Edelstahlflasche auf den Schreibtischen stehen.

Das UKSH radelt einmal um die Welt

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) hat sich eine betriebsinterne Challenge gesetzt, um seine Beschäftigten für das Radfahren mobil zu machen. Das Ziel: Alle UKSH-Klimaretterinnen und -Klimaretter sollten innerhalb eines Jahres einmal um die Welt radeln. Tatsächlich schafften die Beschäftigten des UKSH fast die doppelte Strecke. Beeindruckende 76.692 Kilometer wurde im Aktionszeitraum auf dem Fahrrad zurückgelegt und dabei 13.038 Kilogramm CO2 eingespart. Als Dankeschön wurden unter den Top 100-Klimarettern mehrere Preise verlost. Am UKSH verantwortlich für dieses Projekt ist Wilken Jöns, Dezernat Facility Management: "Mit dieser starken Resonanz auf unsere Fahrradaktion hatten wir nicht gerechnet. Die UKSH-Klimaretter haben einen bemerkenswerten Beitrag zur Senkung der CO2-Emissionen geleistet und damit ein gemeinsames Zeichen für den Klimaschutz gesetzt."

Prämierung der besten Klimaretter des Monats

Dass sich Engagement lohnt, zeigt die MediosApotheke mit der Prämierung ihrer Beschäftigten für die höchsten CO2-Einsparungen im Klimaretter-Tool: Im ersten Jahr der Projektteilnahme wurde jeden Monat ein Preis im Wert von 25 Euro für die Besten des Monats vergeben, im zweiten Jahr erwarten die besten Klimaretter-Teams eine Auszeichnung. Als Sachpreise wurden beispielsweise Bücher zum Thema Umweltschutz, nachhaltige Kochbücher wie das Zero-Waste-Kochbuch, Baumpatenschaften, wiederverwendbare Kaffeebecher ("Keep-Cups") oder Gutscheine für die Initiative Marktschwärmer, Waren aus dem Original Unverpackt Supermarkt oder für ein Zero-Waste-Restaurant vergeben. Die glücklichen Gewinner*innen werden monatlich im Intranet verkündet - diese Wertschätzung spornt an.

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